Bärgras
Aussehen und Herkunft
Bärgras (bot. Xerophyllum asphodeloides) sind lange, schmale und schlichte Gräser. Die Blätter sind nur etwa 3 bis 4 mm breit und bis zu 80 cm lang. Sie haben eine harte Struktur und weisen damit eine gute Festigkeit auf. Bärgras gehört zur Familie der Melanthiaceae, die in Nordamerika beheimatet ist. Die Pflanze als solches kann etwa 1,2 bis 1,8 m hoch werden und blüht einmal im Jahr mit einer dicken weißen Blüte. Es ist darauf spezialisiert die z. B. in Kalifornien häufig vorkommenden Waldbrände zu überleben.
Wie kann man Bärgras arrangieren?
In der Floristik ist Bärgras ein beliebtes Beiwerk. In Blumensträußen sorgt es für Volumen und eine lebendige Optik. Seine Wirkung entfaltet es besonders im Zusammenspiel mit einzelnen Blumenstielen (z. B. einzelne Rosen, Calla oder Gerbera). Bereits wenige Gräser erzeugen eine üppige Wirkung. Bärgras wird außerdem häufig in gebogener Form als ein natürliches, stabilisierendes Hilfsmittel verwendet, etwa um einem Strauß an der Bindestelle Festigkeit zu verleihen. Auch in getrockneter Form wird es gerne eingesetzt.
Besondere Hinweise:
- Die Gräser können scharfe Kanten haben, sie sollten daher bei der Verarbeitung nicht durch die Hand gezogen werden.
















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